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Luchstötungen im Bayerischen Wald: Warum wird die Öffentlichkeit nicht über spektakuläre Funde bei Hausdurchsuchung informiert?

Nach uns vorliegenden nicht verifizierten Informationen wurden Luchstrophäen, Luchsfallen und möglicherweise illegale Jagdausrüstung (Nacht-Zieleinrichtungen) bei Jäger gefunden

 

München, 9.11.2017. Trotz diverser Nachfragen (zuletzt gestern bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Regensburg) und Medienrecherchen wurden bisher keine Ergebnisse der Ermittlungen im Fall Leo inkl. der vor knapp einem Jahr (6.12.2016) durchgeführten Hausdurchsuchungen bei einem Jäger in Lohberg bekannt gegeben. Die Gründe sind für uns nicht nachvollziehbar.

 

Mittlerweile liegen uns aber unbestätigte Informationen aus dem Umfeld des Bayerischen Landtages dazu vor. Danach wurden Luchstrophäen (2 Ohren, 5 Krallen), Luchsfallen und möglicherweise illegale Jagdausrüstung (Nachtsichtgerät mit Aufsetzvorrichtung auf das Zielfernrohr) bei dem Jäger gefunden.

 

Dazu Claus Obermeier, Vorstand der Stiftung: „Nach den umfassenden Bekenntnissen von Umweltministerin Ulrike Scharf und des Innenministeriums müssen jetzt Taten folgen und Anschluss an internationale Standards bei Prävention und Verfolgung von Naturschutzkriminalität gefunden werden. Dazu gehört auch eine Information der Öffentlichkeit und Präventionsmaßnahmen wie Polizeikontrollen bei Gesellschaftsjagden“.

 

Für weitere Informationen besuchen Sie unseren Blog: http://blog.bayern-wild.de/ oder auf Facebook: /bayernwild.

 

Wer war Leo?

 

Das 1. Foto zeigt ein weiteres Opfer von Natuschutzkriminalität direkt vor unserer Haustür: die 2012 qualvoll vergiftete Tessa. (Quelle: Nationalpark Bayerischer Wald)

 

Das 2. Foto zeigt die abgetrennten Luchspfoten, wovon zwei nachweislich von Leo stammen. (Quelle: Polizei Kötzting)


Ansprechpartnerin für Rückfragen und Bildmaterial:


Franziska Baur M.Sc.

Fachreferentin Naturschutz Bayern

Tel. 089/54212142

Mobil. 0176/66750088

franziska.baur@umweltstiftung.com
Brienner Straße 46, 80333 München

 

 

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